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Das Hirntodkonzept

21 HTK.jpg Geschichte und Darlegung

2021 - free - 124 Seiten - free

HIRNTOD ist ein klar definierter Zustand, der von der Medizin sicher diagnostiziert werden kann: es ist der „nicht behebbare Ausfall der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms“ (§ 3 TPG).

Doch was bedeutet dieser Zustand für das Menschsein? Ist der Mensch mit dem Tod seines Gehirns auch gestorben, obwohl das Herz noch schlägt?

Dieses Buch zeigt die geschichtliche Entwicklung des Hirntodkonzeptes auf und legt in gut verständlicher Weise dar, warum Hirntote Tote sind, auch wenn 97% ihres Körpers noch Stoffwechsel besitzen.

Möge das Buch ein Beitrag sein zu dem, was Papst Benedikt XVI. am Schluss seiner Rede am 07.11.2008 an die Teilnehmer des internationalen Kongresses zum Thema "Ein Geschenk für das Leben. Überlegungen zur Organspende" sagte:

Es wird daher notwendig sein, Vorurteile und Missverständnisse zu beseitigen, Misstrauen und Ängste zu zerstreuen, um sie durch Gewissheiten und Garantien zu ersetzen und in allen ein zunehmend sich weiter ausbreitendes Bewusstsein des großen Geschenks des Lebens zuzulassen.

Inhaltsverzeichnis

1. Teil 2. Teil
0 Vorspann 2
0.1 Inhaltsverzeichnis 2
0.2 Abkürzungen 4
0.3 Empfehlenswerte Literatur 5
0.4 Vorbemerkung 6
0.5 Vom Hirntod zum Hirntodkonzept 7
1 Der Hirntod 9
1.1 Vorgeschichte bis 1952 9
1.2 Entwicklung ab 1952 12
1.3 Die Hirntoddiagnostik 14
1.4 Die ausgefallene Homöostase 21
1.5 Koma und Hirntod 25
1.6 Der Nullsummenzustand 27
1.6.1 Medizinische Erkenntnisse 28
1.6.2 Neuronale Verletzungen 30
1.7 Die 3 möglichen Wege der Hirntoten 35
2 Das Hirntodkonzept 37
2.1 Medizinische Gesichtspunkte 37
2.1.1 Vorgeschichte bis 1952 37
2.1.2 Entwicklung ab 1952 39
2.1.3 Die Tagungen 41
2.1.4 Die Harvard-Kommission und ihre Folgen 48
2.1.5 Todeszeichen und Todesfeststellung 52
2.1.6 Die gemeinsamen Erklärungen 54
2.2 Grundsätzliches über den Tod 62
2.3 Die Phänomen-Ebene 63
2.3.1 Grundsätzliches über die Wahrnehmung 65
2.3.2 Kurze Widerlegungen 67
2.3.3 Weitere Widerlegungen 70
2.3.4 Alan Shewmon 73
2.3.5 Robert Truog 75
2.3.6 Todesfeststellung 76
2.4 Weitere Gesichtspunkte 79
2.4.1 Das Transplantationsgesetz (TPG) 79
2.4.2 Intermediäres Leben und Supravitalität 81
2.4.3 Reanimation 83
2.4.4 Sterbeprozess mit der Hightech-Medizin 84
2.4.5 Der Kern des Menschen 87
2.4.6 Körper-Transplantation 89
2.4.7 Die Tragweite der Hirntoddiagnostik 92
2.4.8 Menschenbild 95
2.4.9 „Genesung“ der Hirntoten 97
2.5 Religiöse Aussagen 98
2.5.1 Die PAS 98
2.5.2 Aussagen christlicher Kirchen 105
2.5.3 Muslimische Aussagen 106
2.5.4 Jüdische Aussagen 107
2.6 Sonstiges 108
2.6.1 Sprachlicher Umgang 108
2.6.2 Reanimation von toten Schweinehirnen 110
2.6.3 Hirntodkonzept – eine Ansichtssache? 115
2.6.4 Aufklärungspflicht 121
3 Fazit 123

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